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Milan © Denis Babenko - Fotolia.com

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Das neue Hotel Armani mit seinen champagnerfarbenen Sitzecken , Wandelementen aus Onyx und einer graubraunen Bar, strahlt mitsamt seines stolzen Besitzers.  Um ihn herum stets zahlreiche Mitarbeiter, die eifrig wirbeln und ausführen. Georgia Armani scheint ein Perfektionist zu sein, dessen Perfektion oftmals aus einer raschen Laune heraus entspringt. So ließ er vor einigen Jahren kurz vor der Eröffnung eines Armani-Spas in Tokyo einmal die komplette Beleuchtung verändern.

Das neue Hotel seiner Heimatstadt, in der lebhaften Via Manzoni, soll nun also neue Luxus-Standards setzen. Dazu bekommt jedes Zimmer einen eigenen Concierge, der dem Gast während seines Aufenthalts in Sachen Betreuung und Spa-Programm zur Seite steht. Der Spaß beginnt ab 550 Euro für ein Zimmer und lässt sich 11 000 pro Nacht in einer Präsidentensuite kosten, die jedoch, so Armani ganz nebenbei, nur die drittgrößte des Hotels sei.

Giorgio Armani gehört nicht nur zu den wichtigsten, sondern auch zu den wirtschaftlichsten unter den Designern und fürchtet sich keineswegs vor der europäischen Krise. Sein Konzern konnte im vergangenen Jahr fast 1,6 Millionen Euro Umsatz den Gewinn durch das florierende Chinageschäft sogar um 80 Prozent steigern.

Seitdem er im Jahr 1975 seine erste Kollektion vorstellte, hat er den Ruf und den Erfolg um sich herum stetig weiter aufgebaut. Armani sei keine Mode-, sondern eine Lifestylemarke, so sagt der Designer selbst. Rund um seinen Namen gibt es neben der eigenen Linie noch Emporio Armani und Armani Collezioni, Interieur von Armani Cassa, Blumen von Armani Fiori, Pralinen von Armani Dolch und nun auch mit Aqua Armani im Mineralwasser. Doch jedes Produkt mit seinem Namen wird auch von ihm persönlich unter die Lupe genommen, denn als bekennender Kontrollfreak verlässt er sich nur auf sich selbst. Dennoch zieht es ihn zum Familiären, zur Sicherheit und so beschäftigt er in seinen Mailänder Boutiquen trotz der schnelllebigen Glamour-Welt , Mitarbeiter seit nunmehr 20 Jahren.

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