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Unruhen; Quelle: Tryand/flickr.com

Aufgrund der aktuellen Unruhen in England gab der Jeans-Hersteller Levi`s nun bekannt, dass er seine neue Werbekampagne mit dem rebellischen Titel “Go Forth”verschieben  wird.

Geplant war der Start der Werbekampagne, welche sowohl im Kino, als auch bei Facebook laufen sollte, am 9. August.

Da in dem Werbeclip allerdings Szenen der berüchtigten Demo vom 1.Mai in Berlin gezeigt werden, bei der Polizei und Demonstranten aufeinander treffen, wurde beschlossen diese vorerst nicht auszustrahlen.

Denn für das Erfolgspotenzial eines Werbe-Clips kommt es auch immer auf das richtige Timing an.Dieses wäre natürlich bei den derzeitigen Ereignissen in England völlig verfehlt. Obwohl es sich natürlich in der Kampagne nicht um ein politisches Thema oder die Unterstützung einer Bewegung handelt, wäre es sehr unsensibel mit solch einem Clip im Moment Werbung zu machen.

So sah es auch der Jeans-Hersteller und bedauerte in einem Statement die aktuellen Geschehnisse im Vereinigten Königreich.Allerdings sagten die Werbe-Profis auch, dass es in der Kampagne eigentlich um ein Gefühl von Optimismus und positivem Pioniergeist gehen, welcher die aktuelle Energie unserer Zeit widerspiegeln sollte.

Nun wird jedoch inzwischen beraten, ob die in Berlin gedrehten Demonstrations-Szenen völlig aus dem Werbeclip geschnitten werden, um die Gefühle von Betroffenen der Unruhen nicht unnötig zu verletzen.

Jan Delay, Quelle: felixw85_flickr

Was erwartet man beim Kauf eines Anzugs?Man möchte Klasse demonstrieren, Stilbewusstsein, sich aber trotzdem wohlfühlen und nicht austauschbar wie ein Abziehbild der typischen Anzugträger aus Politik und Wirtschaft sein. Wer dieses Gefühl sucht ist beim Designer Bent Angelo Jensen genau richtig. Sein Label Herr von Eden gehört zum Feinsten, das die deutsche Modelandschaft zu bieten hat. Nicht zuletzt vertraute Stilikone Jan Delay bei seinem Imagewechsel von Hiphop zu Funk auf die Mischung aus Klassik und Moderne der Kollektionen des Bent Angelo Jensens.

Jensen, in Flensburg aufgewachsen ist Autodidakt. Bereits zu Schulzeiten, wollte in Hannover leben, jobbte er in einem Second Hand Laden in Flensburg und sortierte ausrangierte Anzüge. „An der Quelle“ wollte er sein. Dass er einst selbst die Quelle von zwei Kollektionen pro Jahr sein würde ahnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Nach dem Umzug nach Hamburg eröffnete er 1996 einen eigenen Second Hand Laden im Karoviertel – das 24 Hours. Mit einem innovativen Konzept, der „offenen Garderobe“, in deren Rahmen er Anzüge für eine Monatsrate verlieh, die Kunden jedoch jede Woche ihren Anzug gegen einen anderen eintauschen konnten, schuf er sich bald eine feste Stammkundschaft, die ihre Lieblingsstücke schnell gefunden hatte und sie auch nicht mehr hergeben wollte. Jensen verkaufte sie ihnen und begann bald eigene Anzüge zu kreieren. Heute verkauft er jedes Jahr etwa 2.000 Anzüge, jeder kostet mindestens 490 Euro. Auch Damenmode zählt zu seinem Repertoire, eine Raw-Denim Serie und ein Stricklinie werden im Sommer das Gesamtbild abrunden.

Seine 35 Mitarbeiter kommen meist aus seinem unmittelbaren privaten Umfeld, er arbeite nun mal gern mit Freunden zusammen, so der Modedesigner, der seine Kreationen auch gerne selbst als Model vor der Kamera in Szene setzt.

In der diesjährigen Herbst/Winter Kollektion gehen wir ab, von sehr bunten und knalligen Farben und kommen zurück zu zarten Farbnuancen wie Nude, feminin mit Brombeere oder kräftig mit Ocker.

Als Material erlebt Seide ein riesiges Comeback. Dabei geht es allerdings besonders um den Schnitt. Denn es wird alles geknotet,gewickelt oder gerafft. Auch wird die Mode stark von geometrischen Formen inspiriert. Beispiele sind z.B. ein rund-geschnittene Blazer oder quadratische Mäntel.

Flared Jeans / Jen ?

Zum kombinieren eignen sich für die klassische Variante der Seidenbluse ein Pencil-Skirt oder eine flared Hose, diese in der Farbvariante Camel und sie sind zugleich herbstlich, als auch sehr elegant gekleidet.

Auch wird es diesen Herbst wieder etwas länger. Die Mäntel von Armani oder Dior sind bodenlang, etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings sehr schick durch den klaren Schnitt.

Auch die Röcke sind nicht mehr Mini, sondern gehen mindestens über das Knie oder sind auch bodenlang. Wer in diesem Herbst auffallen will, der sollte auf Federn und Fransen nicht verzichten. Bei allen großen Designern tauchen diese auch in den Kollektionen auf. Ob Kleider im Fransenlook, oder ein Rock mit Federn, damit können sie nichts falsch machen.

Make up, Foto von autoreverse_/flickr.com

Make up, Foto von autoreverse_/flickr.com

Mit diesen Anweisungen schaffen Sie es locker ihre unangenehmen Pickel in 4 Schritten schön abzudecken, dass es keinem auffällt. Denn Unreinheiten abzudecken ist gar nicht so einfach.

Im ersten Schritt ist daher eine grundsätzliche Hautreinigung angesagt. Die säubernde Hautbehandlung ist ein absolutes Muss bevor die Abdeckaktion anfangen kann. Um den Pickel auszutrocknen, gibt es zahlreiche Aknepräparate, die die Bakterien töten.

Bei dem zweiten Schritt soll eine Foundation, also eine leichte Grundierung, gemacht werden. Mit einer Basisgrundierung erreichen Sie einen regelmäßigen Teint. Dafür ist eine flüssige Textur für fette Haut besondern gut geeignet. Sie sollten auch nur dermatologisch getestetes Produkt kaufen, denn alles andere kann nur noch mehr Mitesser erzeugen. Bei einer Haut, die öfters zu Akne neigt, benutzen Sie getönte Feuchtigkeitscreme anstelle von einer gewöhnlichen Foundation. Denn eine getönte Creme schafft einen natürlichen Teint und deckt trotzdem kleine Hautunebenheiten ab. Bei unreiner Haut sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass sie Anti-Komedon-Kosmeik erwerben. Denn Komedon-Kosmetik ruft noch weitere Mitesser hervor. Bei der Abdeckung sollten Sie sparsam sein, denn zu viel Abdeckmittel hebt die Unreinheiten hervor, anstelle diese abzudecken.

Im dritten Schritt wird die Grundausstattung für ein Camouflage Make-up geschaffen. Concealer und ein Korrekturstift sind hier die Voraussetzung. Damit kann die Rötung oder der Pickel überschminkt werden. Ein Korrekturstift der Farbe grün vermischt mit einer Anti-Augenringe-Creme neutralisiert die Rötung ausgezeichnet. Auch die Farbe Beige ist gut geeignet. Ein flüssiger Concealer oder Anti-Augenringe Creme sind besonders leicht aufzutragen. Dabei müssen Sie ihre Camouflage nicht mal selbst mixen!

Der vierte Schritt sorgt für ein makelloses Finish. Gesichtspuder fixiert zum einen das Korrektur-Make-Up und lässt den Teint einheitlich erscheinen. Puder wird generell sehr dünn aufgetragen.

Der Cowboy-Look, Foto von No|More|Saviours/flickr.com

Der Cowboy-Look, Foto von No|More|Saviours/flickr.com

Auch wenn es jetzt noch Sommer ist, man macht sich natürlich stets Gedanken über die kommenden Trends. Immerhin muss der Kleiderschrank gerüstet werden und man muss sich auf die kommende Saison vorbereiten. Sonst steht man dann zur kalten Jahreszeit wieder im Laden und alles ist ausgesucht.

Wer sich jetzt schon mal neu eindecken will kann sich darauf gefasst machen das es im Herbst wild werden wird. Denn der Cowboy-Look ist der neue Trend. Das Karo-Hemd hatte sich ja bereits in der vergangenen Saison durchgesetzt. Jetzt wird es noch extremer und die geliebten Vintage-Cowboystiefel dürfen auch endlich wieder aus dem Haus. Denn jetzt heißt es dass alles was an den wilden Western erinnert wieder ganz frei getragen werden darf.

Der Trend ist eigentlich ganz einfach umzusetzen. Klassisch geschnittene Jeans dich sich lässig tragen lassen und natürlich ein Hemd als Hingucker. Auch Hemden mit Stickereien und Spitzenbesatz können gut und gerne getragen werden.

Stiefel aus hochwertigem Leder sind nicht nur super bequem sondern können auch bei Wind und Wetter gut getragen werden. Schön ist auch dass man an kälteren Tagen einfach eine grob gestrickte Weste oder eine Lederjacke überwerfen kann. Schöner Schmuck und große Vintage-Ledertaschen komplementieren den Look perfekt. Make-Up und Haare sollen dabei eher natürlich getragen werden, sonst wirkt das Outfit überladen und künstlich.

Was die Jeans betrifft können entweder eigene Vintagejeans dazu kombiniert werden, oder auch abgewetzte, dunkle Röhrenjeans die sowohl in den Stiefeln als auch über den Stiefeln getragen werden können.

Wer sich das so nicht traut, dem ist es natürlich auch erlaubt das ganze etwas legerer zu tragen. Man kann sich auch entweder für das Hemd, oder die Stiefel entscheiden. Schöne Cowboystiefel lassen sich auch perfekt zu einfachen Oberteilen kombinieren.

Schlechtes Wetter, Foto von kathrin_rieger/flickr.com

Schlechtes Wetter, Foto von kathrin_rieger/flickr.com

Derzeit neigt sich der Sommerschlussverkauf dem Ende zu und überall in den Geschäften hängen warme Pullover. Der Sommer war auch noch nicht wirklich vertreten und begleitet wurde man eher von grauen Wolken und Regenwetter. Doch die Modeindustrie hat viele tolle Accessoires zum Vorschein gebracht die auch bei schlechtem Wetter für richtig gute Laune sorgen!

Wer sich gegen das schlechte Wetter schon präventiv rüsten will dem darf auf keinen Fall der passende Regenschirm fehlen. Der Regenschirm ist wieder richtig im Trend und es gibt ihn in etlichen Ausführungen für jeden Geschmack. Am praktischsten sind kleine Taschenschirme, die sind vor allem auch für Festivals geeignet. Dank der vielen Auswahl an Mustern und Formen kann man seinen Regenschirm immer passend zum richtigen Outfit auswählen. Soll der Regenschirm jedoch länger Verwendung finden sollte man nicht gerade auf die günstigen Modelle zurück greifen. Es muss auch nicht der Designerregenschirm sein, dennoch gibt es große Qualitätsunterschiede.

Total angesagt sind noch immer die Gummistiefel. Bereits im letzten Jahr wurden sehr viele Frauen mit stylischen Gummistiefeln auf den Straßen der Modemetropolen entdeckt. Und auch die großen Modeschöpfer bringen immer mehr dieser praktischen Modelle hervor. Gummistiefel sind mittlerweile auf Konzerten ein unverzichtbares Kleidungsstück. Wer Gummistiefel einfach nicht schön findet sollte sich die neusten Kreationen anschauen. Etliche Muster und Verzierungen sind vorhanden. Egal ob Kunstfellbesatz oder Schnüroptik, bei Gummistiefeln kommt wohl jeder auf seine Kosten. Und wenn man sie mal tatsächlich braucht, dann freut man sich über ihre tolle Funktion.

Praktische Outdoormode ist meistens nicht sonderlich trendy, doch sehr funktional. Außerdem gibt es mittlerweile wieder die guten alten Regenmäntel. Mit asymmetrischen Schnitten und großen aufgesetzten Taschen sind sie etwas an den Stil der 60er Jahre angelehnt.

Wie man sieht gibt es jede Menge toller Kleidungsstücke die genau das richtige sind für die Tage mit schlechten Wetter und man muss sich nicht mehr im Bett verkriechen.

Splitter-Effekt, Quelle: Annkari_flickr

Der neue Nagellack-Trend heißt Splitter-Effekt. Dass Nagellack ein angesagtes Beauty-Accessoire ist, welches jedes Outfit nur schmücken kann, ist seit Längerem bekannt.

Beim Splitter-Effekt entstehen verschiedene Splittermuster, unter denen ein bunter Basislack zu erkennen ist. Zunächst müssen die Nägel in einer Basisfarbe lackiert werden. Nachdem diese getrocknet ist, kann der Splitter-Lack aufgetragen werden. Dieser zieht sich während des Trocknens ein und lässt ein Splittermuster entstehen. Der Zufall wird sozusagen zelebriert. Ein Hingucker wird es auf jeden Fall auch ohne Nagelstudio.

Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich groß. Wer viele Basisfarben zur Verfügung hat, wird die Qual der Wahl erleiden. Das Einzige worauf man achten sollte, ist das der Splitter-Effekt zu derjenigen Farbe auch passt. Der Splitter-Lack kann in mehreren Farben gekauft werden. Die Farbe Lila bei einem Splitter-Lack kann vielschichtig eingesetzt werden. Liegt Zartrosa als Basislack vor, so kommt es mit einem lila Splitter-Lack zu einem sehr dezenten und eleganten Nageldesign. Bei einem grünen Basislack entstehen in dieser Kombination etwas sehr Knalliges und Auffälliges. Ein Tigermuster kann mit Hilfe eines gelblich-braunen Basisfarbton und einem schwarzen Splitter-Lack erreichen. Sonst gelten alle klassischen Kombinationen immer noch als gut. Für schlichte Outfits funktioniert weiß als Basis gut mit einem blauen Splitter-Lack. Für einen rockigen Look kombinieren Sie die Farben rot und schwarz.

Wem Splitter-Effekt noch nicht genug ist, kann die Nägel mit glitzernden Effekten, Strasssteinen oder Ähnlichem verzieren. Je nach Ereignis und Outfit ist das ein Hingucker! Dabei schaffen Sie auf jeden Fall ein individuelles Nagelkunstwerk, den Ihnen keiner nachmachen kann. Splitter-Effekt wirkt sowohl auf langen als auch auf kurzen Nägeln ausgezeichnet. Daher sollte man seiner Kreativität keine Grenzen setzen. Extravagant und mutig gilt diesen Sommer auch für die Fingernägel.

Rotlockig, Quelle: lanuiop_flickr

Der Frisuren-Trend 2011 setzt auf mehr Weiblichkeit. Kurze Frisuren bleiben natürlich trotzdem in. Doch die Langhaarigen werden wieder zunehmend Aufmerksamkeit erhalten. Lange, lange, sehr lange und lockige und vor allem rote Haare sind im Sommer 2011 der absolute Hit. Diese Haare wirken sinnlich und verführerisch. Sollten Sie sich Locken zulegen, achten Sie darauf, dass diese voluminös und großzügig wirken. Die Haare sollte man dann entweder offen oder in einem traditionellen Zopf geflochten tragen. Wenn Sie nicht von Natur aus rothaarig sind, überlegen Sie es sich zweimal die Haare zu färben. Ein Nachteil an der Farbe rot ist, dass sie schnell sich abnutzt. Rot steht nicht jedem, daher folgen Sie nicht jedem Modetrend. Mittellange Haare wirken sehr brav und lösen den kurzen Bob ab. Für alle Frauen, die sich nicht trauen, eine super kurze Frisur zu schneiden, und lange Haare als unpraktisch und bei sich als unschön empfinden, können in diesem Sommer aufatmen. 2011 benötigen Sie auch keinen Glätteisen und streng geschnitten müssen die Haare auch nicht sein. Die Innenseiten können kürzer geschnitten sein, um dem Gesicht ein wenig zu schmeicheln. Nichts Neues, sagen Sie?! Ein Klassiker, der gut wirkt, bleibt dennoch. Männer haben in diesem Jahr Auswahl zwischen zwei unterschiedlichen Variationen. Entweder man entscheidet sich für den rockigen Look, den man sich von John Travolta bei Grease aus den 50er Jahren leicht abgucken kann. Man kann es aber auch lockig in der Vorderpartie lassen, was eher typisch für die 80er Jahre ist. Trend aber kein Muss ist der geschorene Hinterkopf bei dem Mann. Das Deckhaar bleibt dabei zwar länger, aber muss nicht unbedingt so lang sein, wie in den letzten Jahren.

Die Karriereleiter, Foto von Woplu/flickr.com

Die Karriereleiter, Foto von Woplu/flickr.com

Das neue Buch von Martin-Niels Däfler sorgt für viel Diskussionsstoff. Karriere-Führerschein soll Tipps geben, wie man erfolgreich in einem Unternehmen nach oben steigen kann. Mit Hinweisen wie “Niemals den Chef kritisieren” möchte der Autor jungen Berufseinsteigern und Arbeitnehmern aufzeigen, wie der Verhaltenskodex die Karriere beeinflussen kann – zeigt dabei aber den klassischen Weg zum Außenseiter auf. In der Kantine nicht drängeln und falls doch, sich sofort zu entschuldigen lauten die Weisheiten im Buch. Der Autor, ein Kolumnist für die Sparkassen-Zeitung sieht sich dabei als Fahrlehrer für Karriereschüler. Mit Benimmregeln zum Aufstieg: keine Widerrede leisten und vor allem keine eigene Meinung äußern, denn die ist fehl am Platz. Anpassen, unauffällig und unterwürfig sein vermittelt das Buch mit seinen Ratschlägen, dabei sagt der Autor selbst, wie wichtig es ihm sei, dass der Leser sich nicht verbiegen muss. Doch genau das rät er im Karriere-Führerschein. Ohne jegliche Differenzierung nach Branche gibt es Einheitsregeln für den Leser, die überwiegend aus Kleiderordnungen und Verhaltensregeln bestehen. Passe der Gürtel nicht zum Rock oder Jackett, sei dies ein Karriere-Hemmer. Wer nicht optisch ins Bild passt, verbaut sich den Weg. Wirklich wertvolle Tipps bleiben dem Leser jedoch bis zum Ende verwehrt. Auch die Pflege des eigenen Büros sei überaus wichtig. Falsch aufgehängte Poster oder gar trockene Pflanzen deuten auf eine schlampige Arbeitsweise und verbauen die Karriere. Mindestens genauso wichtig ist die Ernährung auf der Leiter in den Chefsessel. Denn nur gute Ernährung erbringt auch die körperliche und geistige Fitness, die der Chef sehen will. Zu viel Zucker könnte der Stimmung abträglich sein und damit dem Arbeitsklima schaden – ein Foupax in den Augen des Chefs oder vielmehr in denen des Autors. Ein anderer Rat lautet: “Sprechen Sie nie über persönliche Probleme, schneiden Sie unverfängliche Themen an.” und vermeiden Sie den Kontakt mit den Kollegen. Falls ein anderer Kollege auch an den gleichen Tagen wie Sie länger arbeitet, sollten sie die Arbeitszeiten ändern und sich einen neuen Tag raussuchen. Wie dabei Unternehmen erfolgreich wirtschaften und innovative Ideen in Teamarbeit entwickelt werden, bleibt in Däflers Ratgeber offen. Aber mal ehrlich, wer möchte schon für 17,90 Euro zum Prototyp eines Däfler-Angestellten werden – mit einem akkuraten Sakko, einem makellosen Büro, aber völlig fremd und allein auf Arbeit ohne den Kontakt zu Kollegen und vielleicht sogar Freunden.

 

Kreissäge, Foto: weasl.b_flickr

Die Deutschen werkeln daheim gern selbst in den eigenen vier Wänden, im Garten oder der Garage. Jeder Zweite versucht Heimwerkerarbeiten allein zu tätigen. Doch das ist nicht ganz ungefährlich. Eine Untersuchung der R+V Versicherung ergab, dass überdurchschnittlich häufig Maschinen und besonders Leihgeräte damit in Verbindung stehen. Laut des Infocenters der Versicherung verletzt sich alle zwei Minuten ein Heimwerker so stark, dass er zum Arzt gehen muss.

In den Baumärkten leihen immer mehr Heimwerker leistungsstarke Geräte aus. Doch gerade, wenn die nötige Erfahrung im Umgang mit solchen Maschinen fehlt, kann das fatale Folgen haben. Ein Elektrohobel, eine Kreissäge oder Schleifmaschine können schnell zur Gefahr werden, wenn man die Handhabung nicht kennt. Deshalb empfiehlt Dr. Marko Ostendorf, Arzt beim R+V Infocenter, eine genaue Beratung über die Maschinen noch vor Ort anzufragen. Außerdem kann Schutzkleidung einige Unfälle vermeiden oder zumindest den Schweregrad abschwächen. Sicherheitshinweise sollten vor dem Gebrauch ausführlich gelesen werden. Damit Unfälle aber vermieden werden, sollten bei jeder Heimwerkerarbeit folgende Dinge beachtet werden: Die Schutzvorrichtung an einer Maschine darf nie abgenommen werden. Schutzkleidung hilft Gefahren zu vermindern; zumindest Arbeitshandschuhe, eine Schutzbrille und ein Gehörschutz gehören zur Grundausrüstung. Schnelligkeit ist beim Heimwerken völlig fehl am Platz. Lieber etwas länger an einer Sache arbeiten als zu hetzen und dadurch mit einer Maschine falsch umzugehen. Dies kann zur Gefahr werden. Wird die Arbeit sehr kraftaufwendig, sollten die eigenen Grenzen nicht überschätzt werden. Lieber mal eine Pause mehr einlegen, aber gesund und sicher die Arbeit fertig stellen. Auch Ablenkungen können schnell eine Gefahr auslösen. Deshalb ist es wichtig sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Ist eine Ablenkung nicht vermeidbar, erst die Maschine ausstellen und dann, wenn die Ablenkung beseitigt ist, wieder dem Handwerk widmen.